Wunschkonzert 1941
Originalton Ohne Untertiteln Laufzeit: 96 Min.
Während der Berliner Olympiade 1936 begegnen sich
die junge Inge Wagner und der Fliegeroffizier Herbert Koch. Bereits nach wenigen Tagen verlieben sie sich ineinander. Sie
schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Doch bevor sie heiraten können, wird Herbert zur Legion Condor nach Spanien abkommandiert. Da die Mission strengster
Geheimhaltung unterliegt, was ein Verbot von Briefkontakt in die Heimat einschließt, muss er abreisen, ohne Inge eine
Erklärung geben und sich in der Folgezeit melden zu können. Als nach mehreren Monaten die Operation beendet ist
und Herbert von einer schweren Verwundung genesen ist, schreibt er Inge. Diese ist jedoch inzwischen verzogen. Entmutigt lässt
er weitere Nachforschungen bleiben. Inge ihrerseits kann Herbert nicht vergessen und ist bereit,
auf ihn zu warten. Drei Jahre vergehen. Als 1939 der Krieg beginnt, reisen die Männer aus Inges Umgebung frohen Mutes
zur Front ab. Darunter ist auch Inges Jugendfreund Helmut Winkler, der vergebens um ihre Hand angehalten hatte, aber weiterhin
hofft. Helmut wird Herberts Fliegerstaffel zugeteilt und ist diesem, der mittlerweile zum Hauptmann avanciert ist, untergeben.
Die beiden schließen Freundschaft. Sie wissen zunächst nicht, dass sie dasselbe Mädchen lieben.
In Berlin findet seit Kriegsbeginn allwöchentlich eine große Musikveranstaltung statt, die als
„Wunschkonzert für die Wehrmacht“ im Radio übertragen wird und die der Übermittlung von Grüßen
zwischen Front und Heimat dient. Als sich Herbert, in Erinnerung an die schönen Tage mit Inge, wehmütig die Olympiafanfaren
wünscht, wird Inge, die, wie alle anderen, vor dem Rundfunkempfänger sitzt, darauf aufmerksam. Sie nimmt das unverhoffte
und ungeplante Lebenszeichen Herberts zum Anlass, ihn ausfindig zu machen. Sie fasst neue Hoffnung, ihn wiederzusehen. Ein
Briefwechsel kommt zustande, sie verabreden ein Treffen in Hamburg. Herbert und Helmut werden
gemeinsam in letzter Sekunde vor dem Wiedersehen zu einem Aufklärungsflug über dem Atlantik abgeordnet („Dienst
ist Dienst“), während dessen sie auf offener See abgeschossen werden. Ein deutsches U-Boot sammelt sie auf. Derweil
wartet Inge wiederum vergeblich. Helmut wird verwundet ins Lazarett eingeliefert. In seinem Krankenzimmer treffen alle drei
aufeinander. Nach Aufklärung der verworrenen Situation – Herbert wähnt Inge und Helmut verlobt – finden
die beiden Liebenden wieder zusammen. 


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