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DER TAG VON POTSDAM 21.3.1933
[DVD PAL/NTSC]

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Teil 1
stumm
ohne Untertitel
12:30 Min.
 

 
Teil 2
stumm
ohne Untertitel
11:53 Min.
 

 

Als Tag von Potsdam wird eine Zusammenkunft am 21. März 1933 in der Potsdamer Garnisonkirche bezeichnet. Am 5. März 1933 war ein neuer Reichstag gewählt worden. Die Abgeordneten mit Ausnahme derjenigen von SPD und KPD trafen sich zu einem Festakt, an dem auch Reichspräsident Paul von Hindenburg teilnahm. Damit ähnelte die Zusammenkunft dem Empfang der neuen Reichstagsabgeordneten beim Kaiser, wie es vor 1918 der Brauch gewesen war; die eigentliche konstituierende Sitzung des Reichstags fand nicht in der Garnisonkirche, sondern erst später in der Berliner Kroll-Oper statt, die wegen des Reichstagsbrands einen knappen Monat zuvor als Ersatz für das Reichstagsgebäude diente.

Zu diesem Zeitpunkt war Adolf Hitler von den Nationalsozialisten zwar bereits fast zwei Monate Reichskanzler, seine diktatorische Herrschaft war aber noch nicht gefestigt. Seine Koalitionsregierung mit den konservativen Deutschnationalen hing vor allem vom Vertrauen des Reichspräsidenten ab. Daher plante das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels publikumswirksam den „Tag von Potsdam“, der konservativ und monarchisch eingestellten Menschen – wie Reichspräsident Hindenburg – gefallen sollte. Der Tag sollte die Verbindung von „alter Größe und der jungen Kraft“ des Nationalsozialismus sichtbar machen.